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Das heterokopulative Syndrom: Die vernachlässigte Gesundheitsgefahr

Was ist das heterokopulative Syndrom?

Als "heterokopulatives Syndrom" wird ein wiederkehrendes Muster von Gesundheitsproblemen bezeichnet, das aus der Vereinigung von Penis und Vagina entsteht.
Als Erstbeschreiber gilt Michael Scarce, der 2002 im International Journal of Epidemiology den bahnbrechenden Beitrag "Heterocopulative Syndrome: Clinico-Pathologic Correlation in 260 Cases" veröffentlicht hat (Int J Epidemiol, 2002, 31:498-499).

Wie gefährlich ist Heterosexualität?

"Die Gefahren heterosexuellen Verhaltens sind gut dokumentiert. Sie umfassen, sind aber nicht beschränkt auf: ungewollte Schwangerschaften, Penis- und Gebärmutterhalskrebs, Scheidenentzündung, eine Reihe von sexuell übertragbaren Erkrankungen (eine Reihe davon unheilbar oder tödlich), eine überproportional starke Beteiligung an sexueller Belästigung von Kindern, globaler Überbevölkerung, repressive Geschlechtsrollen, und anderes." (Scarce 2002, S. 498)

Was bedeutet das für das Gesundheitswesen?

"Heterosexuelle stellen ca. 90 % der Bevölkerung des USA, sind jedoch für 99 % der Belastungen des Gesundheitswesens verantwortlich." (Scarce 2002, S. 498)

Bin ich gefährdet?

Wer Penis-und-Vagina-Kopulation (sog. heterosexueller Geschlechtsverkehr) betreibt ist gefährdet: "Der Umstand, das ein Patient oder eine Patientin früher oder jetzt homosexuelle Beziehungen eingeht, ist für nicht von Bedeutung. Frühere heterosexuelle Aktivität, auch wenn es nur eine einzelne Erfahrung war, setzt eine Person den Umständen aus, von denen hier die Rede ist." (Scarce 2002, S. 498)
Wenn Sie glauben, vom heterokopulativen Syndrom betroffen zu sein: Wenden Sie sich an Ihren Arzt! Ihr Arzt kann Ihnen weiterhelfen.

Gibt es Hilfe?

Sie sind heterosexuell und wollen dem heterokopulativen Syndrom vorbeugen? Sie leiden unter Ihrer Heterosexualität?
Sie haben das, was in der Medizin als "Ich-dystone sexuelle Orientierung" bezeichnet wird: Sie möchten lesbisch oder schwul leben, schaffen es aber einfach nicht.
Ihnen kann geholfen werden: Die "Ich-dystone sexuelle Orientierung" ist ein offizielles Krankheitsbild. Die Therapie, die Ihnen eine zufriedene lesbische und schwule Lebensweise ermöglichen soll, kann von Ihrer Krankenkasse übernommen werden.

Da bin ich aber froh!

Die Illustrationen eines Vortrages zum Heterokopulativen Syndrom von Gabriele Dennert, gehalten in Berlin 2006, finden sie hier (in englischer Sprache): pdf (pdf; 670 kB)




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