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:: Bücher: Ankündigungen und Rezensionen ::Rezension: Felicianna Rosenbusch & Kaie Haas: Seiltanz
Felice Newman: Sie liebt sie
Christiane Leidinger: Keine Tochter aus gutem Hause - Johanna Elberskirchen (1864-1943)
Rezension:
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| Volltext der Rezension von Dr. Gisela Wolf |
Zur Psychodynamik lesbischer Sexualität Manuela Torelli Diss., München 2006 Die Arbeit von Manuella Torelli ist open access im Netz erhätlich: Link zudem ist sie erschienen unter dem Titel: Psychoanalyse lesbischer Sexualität Psychosozial Verlag Gießen 2008, 39,90 Euro |
"Für ihre Arbeit hat Torelli insgesamt 24 lesbische Frauen befragt (sechs davon im direkten Kontakt, 18 in einem Telefoninterview). In ihrer Dissertation stellt sie die tiefenhermeneutisch ausgewerteten Telefoninterviews mit vier Frauen vor, die sie nach folgenden Kriterien ausgewählt hat: es handelt sich um „(n)eurotische Persönlichkeiten und Lesben mit Persönlichkeitsstörungen auf höherem und mittlerem Strukturniveau“ in deren Interviews „(b)estimmte Themenbereiche, die in mehreren Gesprächen ebenfalls angesprochen wurden, (…) am deutlichsten hervor (traten)“. Jede der vier Frauen hat Erfahrungen mit sexualisierter Gewalt in der Kindheit. Die Erfahrungen der anderen 20 Probandinnen greift Torelli in ihrer Arbeit nicht weiter auf. (...) Die Gewalterfahrungen ihrer Probandinnen konstruiert Torelli wie folgt: Die befragten Frauen hätten sich die sexualisierte Gewalt, von der sie berichtet haben, als Thema „gewählt“, um sich damit eine Identität zu schaffen und um für ihre Probleme mit Sexualität eine Erklärung zu haben.(...) Wie lesbische Frauen auch nach einer Gewalterfahrung ihre Sexualität jenseits von analytischen Konstrukten definieren und leben, hat Torelli in ihrer Arbeit nicht interessiert. Der Schaden, der durch die Verhaftetheit im Modell des „gewählten Traumas“ entsteht, wiegt schwer. Der Rekurs auf dieses Modell führt Torelli zu einer Abwertung der Probandinnen, zur Verzerrung von Gewalterfahrungen als gewünschte und gewählte Konstruktionen, und zur Aufgabe des Anspruchs, herauszufinden, was geschehen ist und welche Bedeutungen die biografischen Erfahrungen der Probandinnen für ihr Leben und ihre Sexualität haben." Dr. Gisela Wolf Die Rezensentin in promovierte Psychologin, arbeitet im Bereich klinische Psychologie und ist seit langem in der Lesbenberatung und Lesbengesundheitsforschung engagiert. |
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auch mit Beiträgen zur Lesben- und Frauengesundheitsbewegung ... :
| "Lebendige und vielfältige Lesbengeschichte in einem Band – informativ, historisch,
bunt, analytisch und streitbar. Das Buch
ist geschrieben aus der Sicht von Aktiven zwischen Jahrgang
1931 bis 1981 und versammelt rund 100 Beiträge zu Bewegung,
Alltag und Kultur lesbischer Frauen im 20. Jahrhundert:
politische Kämpfe, Widerstand & Rückschläge, Kontroversen
& Streit, Spaß & Lust. Fotos, Plakate und Titelbilder illustrieren
Bewegungsaktionen und -alltag. In einem bisher einmaligen Projekt zeichnet dieses spannende Lesebuch lebendige Bilder der politischen Lesbenbewegung vom Ende des 19. bis zum 21. Jahrhundert. Gelebte Geschichte, die Feministinnen der ersten Stunde genauso begeistern wird wie junge Lesben und alle politisch Interessierten heute." |
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In Bewegung bleiben. 100 Jahre Politik, Kultur und Geschichte von Lesben. Hrsg. von: Dennert, Gabriele / Leidinger, Christiane / Rauchut, Franziska Querverlag 2007; 24,80 Euro; 456 S. www.querverlag.de |
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In der Diskussion um Frauengesundheit wird meist stillschweigend eine heterosexuelle
Lebensweise unterstellt. In diesem Buch werden die Ergebnisse der bisher größten deutschen Befragung
von Lesben über ihre gesundheitliche Situation dargestellt und diskutiert. Im Vergleich mit internationalen Erkenntnissen zur Gesundheit lesbischer Frauen werden Thesen für die weitere Forschung und den praktischen medizinischen Alltag entwickelt. |
Gabriele Dennert: Die gesundheitliche Situation lesbischer Frauen Centaurus, Herbolzheim 2005 23,90 Euro ISBN: 3825505154 |
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Rezension zu lesen bei www.aviva-berlin.de
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Anhand von Interviews mit 14 Frauen wird der Frage nachgegangen, wie sich die Erfahrungen, die
lesbische Frauen im Coming-out-Prozess machen, auch auf ihre gesundheitlichen Entwicklungen
auswirken. Es wird deutlich, dass lesbische Frauen im Gesundheitssystem nach wie vor auf weitverbreitete Vorurteile stoßen und dementsprechend oft keine fachgerechte Versorgung erfahren. Ein Schwerpunkt der Arbeit liegt dabei in der Betrachtung der Ressourcen lesbischer Frauen. Viele dieser Ressourcen können erst durch ein Offenleben der lesbischen soziosexuellen Identität erschlossen werden können. Das anhand der empirischen Befunde entwickelte Modell zu gesundheitlichen Entwicklungen lesbischer Frauen im Coming-out-Prozess bietet darüber hinaus eine wichtige Grundlage für weitere Forschungsarbeiten zur Gesundheit lesbischer Frauen und Mädchen. |
Gisela Wolf: Erfahrungen und gesundheitliche Entwicklungen lesbischer Frauen im Coming-out-Prozess Centaurus, Herbolzheim 2004 ISBN: 3-8255-0427-1 |
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"Die vollständig überarbeitete Neuausgabe des „lesbisch-schwulen Babybuchs“ richtet sich an alle Lesben und Schwulen, die sich in welcher Familienkonstellation auch immer – als Paar, zu mehreren oder alleine – mit ihrem Kinderwunsch beschäftigen. Dieser Rechtsratgeber beantwortet in fünf Kapiteln die wichtigsten Fragen und Themen, die auf dem Weg der Familiengründung beschäftigen: Insemination / Adoption / Pflegekindschaft / Co-Elternschaft / Wenn Schwule und Lesben schon Eltern sind" |
Das lesbisch-schwule Babybuch - Ein Ratgeber zu Kinderwunsch und Elternschaft Hrsg. von: Uli Streib-Brzic Querverlag 2007; 14,90 Euro; 164 S. www.querverlag.de |
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