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:: kurzinfos ::Oktober 2009: 2 Symposien zu sexueller Orientierung auf DGPPN-KongressDas Referat "Sexuelle Orientierung in der Psychiatrie bzw. Psychotherapie" der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde (DGPPN) präsentiert auf dem diesjährigen DGPPN-Kongress zwei Symposien zum Thema sexuelle Orientierung. Beide finden nacheinander am 26. Oktober 2009 statt mit Vorträgen u.a. von Michael King (London), Martin Dannecker und Claudia Schoppmann (beide Berlin). Nähere Infos gibts unter folgenden Links: Symposium " Sexual orientation in psychiatry and psychotherapy ", Symposium " Auswirkung der NS-Zeit auf die psychiatrische Sichtweise von Homosexualität" Mai 2009: VLSP mit neuem Internetauftritt
Der VLSP e.V. versteht sich als Interessenvertretung von KollegInnen aus allen Fach- und Arbeitsbereichen
der Psychologie. Er ist die lesbisch/schwule fach- und berufsbezogene Interessenvertretung von
PsychologInnen, PsychologiestudentInnen und fachverwandten AkademikerInnen in Deutschland. Februar 2009: Psychiatrisierung von lesbischer Jugendlicher in Kroation: Strafanzeige gegen Klinikchefin
Am 4.1.09 wurde in der Kroatischen Zeitung Jutanrnji List vom Schicksal von Ana Dragicevic berichtet, die auf
Bestreben ihrer Eltern 5 Jahre in der Pscyhiatrie verbringen musste. Einziger Grund dafür, dass sie zwischen Ihrem
16. und 21. Lebensjahr im Psychiatrischen Krankenhaus Lopaca festgehalten wurde, war ihre Homosexualität und der Wunsch
ihrer Eltern nach "Behandlung". Kongress zu Lesben, Schwulen und Psychiatrie bemängelt Versorgungsdefizite und fordert bessere Weiterbildung für Ärzte/innen und Therapeut/innen
Im September 2008 fand der erste universitäre Kongress in Deutschland zur Versorgung von Lesben und Schwulen in Psychiatrie
und Psychotherapie in Berlin an der Charité statt. April 2008: Lesbentelefone fordern Streichung psychiatrischer Diagnosen zu sexueller Orientierung
„Stellungsnahme der Beraterinnen der Lesbentelefone und -beratungsstellen in Deutschland, formuliert
bei ihrem bundesweiten Treffen der Lesbentelefone (4.- 6.4. 2008): Bundesregierung: Homosexualität braucht keine Therapie (2008)
Berlin: (hib/HAU) Mit der Übernahme der Schirmherrschaft bei dem Kongress "Christival 2008" durch
Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen (CDU) ist unter anderem die Anerkennung der christlichen
Kinder- und Jugendarbeit von Christival verbunden. Das schreibt die Bundesregierung in der Antwort
(16/8022)
auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen
(16/7917).
Nach Bekanntwerden des im Rahmen des Kongresses geplanten Seminars "Homosexualität verstehen - Chance zur Veränderung", in
dem laut Seminarbeschreibung "Ursachen und konstruktive Wege heraus aus homosexuellen Empfindungen" untersucht werden sollten,
habe das Familienministerium interveniert, so dass das Seminar aus dem Programm genommen wurde. Die Bundesregierung,
so heißt es in der Antwort weiter, vertrete weder die Auffassung, dass Homosexualität einer Therapie bedarf, noch dass
sie einer Therapie zugänglich ist. "Vorsorge für Lesben" - Gesundheitsfaltblatt aus München (2007)Das Gesundheitsreferat der Stadt München hat ein Faltblatt "Vorsorge für Lesben" erstellt. Es informiert über gesundheitliche Fragen und Belange lesbischer Frauen, wie Krebsfrüherkennung, HIV und psychische Gesundheit - und ist nicht nur für Münchnerinnen interessant. Als pdf zu erhalten unter "Vorsorge für Lesben" und gedruckt zu bestellen bei der Stadt München, Gesundheitsreferat. "Konversionsversuche sind unethisch" (2007)
In einem Interview mit Radio Z Nürnberg spricht sich die Freiburger Psychologin Dr. Gisela Wolf gegen Konversionsversuche
von Lesben und Schwulen aus. Konversionsversuche sind Versuche, mit verschiedenen Methoden homosexuelle Menschen zu
Heterosexuellen "umzupolen", was in der Regel misslingt und zu schwerwiegenden psychischen Problemen bei den betroffenen
Lesben und Schwulen führen kann. 2006: ILGA veröffentlicht LesbengesundheitsberichtDie International Lesbian and Gay Association (ILGA) hat im Vorfeld ihrer Jahrestagung im März 2006 in Genf den ersten internationalen Lesbengesundheitsbericht veröffentlicht. Der Bericht sowie weitere Informationen stehen auf der Webseite der ILGA in Englisch zum Download zur Verfügung: doc.ilga.org/
:: literatur :: |
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